st.ar.k. informiert sich bei Evonik Industries in Darmstadt

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Die st.ar.k.-Ausbildungspatinnen und -paten informierten sich bei ihrem letzten Netzwerktreffen am 28. September 2009 über die Ausbildungsgänge für Hauptschüler bei dem Darmstädter Konzern Evonik Industries.

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Bei einem Rundgang durch die Ausbildungsstätten zeigte uns Herr Dr. Joachim Carl, Leiter Ausbildungsmarketing, die Lehrwerkstätten für die technischen Berufe, wie die folgenden Bilder zeigen.

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Unseren besonderen Dank an dieser Stelle noch mal an Herrn Dr. Joachim Carl und Herrn Udo Schimpff für die ausführlichen Informationen.

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Einstieg geschafft

Jobpatin Monika Langer half Marcel Ammari

 

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Marcel Ammari (rechts) und seine Jobpatin Monika Langer (links) bei seinem Chef,
wo er jetzt Zierpflanzengärtner lernt.                                                    Foto: Archiv

 

Seeheim/Bensheim (red). Marcel Ammari hat es geschafft. Bis 2008 ist er auf die Dahrsbergschule im Schuldorf Bergstraße gegangen, eine eigenständige Förderschule für Lernhilfe. Die Klassenlehrerin riet ihm, für das letzte Schuljahr auf eine andere Schule zu wechseln, was ihn Mut und Überwindung kostete. Jobpatin Monika Langer aus Seeheim baute ihn so weit auf, dass er den Hauptschulabschluss an der Schillerschule in Bensheim schaffte. Gern hätte er auch einen Realschulabschluss gemacht, aber seine Pflichtschulzeit war erfüllt. So unbequem die Schulzeit für viele Schüler erscheint, so bietet sie doch einen Halt. „Der Gedanke, dass danach etwas Neues kommt, wird oft bis auf den letzten Drücker verdrängt", erklärt Monika Langer. „Trotzdem muss es nach der Pflichtschulzeit weitergehen, viele tun sich damit schwer und fragen sich: Wo soll es hingehen? Welche Erwartungen muss ich erfüllen? Schaffe ich das?"

 

Seit 2006 gibt es die ehrenamtliche Initiative „Jobpaten Seeheim", fünf Frauen und ein Mann, die zusammen mit Lehrern Schüler auf dem Weg ins Berufsleben unterstützen. Es sind weder Eltern, noch Lehrer, somit sind sie neutral. Zusammen mit dem Schuldorf Bergstraße sind die Jobpaten speziell im Hauptschulzweig aktiv. Sie helfen, Praktikums- und Ausbildungsplätze zu finden, sich auf Bewerbungen vorzubereiten und stehen auch nach der Ausbildung ihren Paten zur Seite, ebenso den Betrieben, wenn es Probleme gibt. Eigentlich wollte Marcel Ammari Tierpfleger werden. Aber die Ausbildungsplätze sind rar gesät und die Bewerberzahlen hoch.

 

Und so entdeckte er im Rahmen eines Berufsvorbereitungsjahres den Zierpflanzengärtner in sich und machte mehrere Praktika. „Alle Betriebe waren sehr zufrieden mit ihm", erinnert sich Monika Langer. Aber ein Ausbildungsvertrag scheiterte stets an einer fehlenden Ausbildungsberechtigung. Im Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergstraße hat Marcel Ammari im September dann doch einen Ausbildungsplatz gefunden, der ihn jetzt sehr glücklich macht. ... Unterstützt werden die Jobpaten vom Netzwerk „Starkenburger Arbeitskreis Kirche und Wirtschaft" (st.ar.k.), von der „Evangelischen Kirche Hessen und Nassau" und vom „Unternehmerverband Südhessen e. V.". In den vergangenen elf Jahren ist es ihnen gelungen, rund 150 Jugendliche in eine Lehre zu vermitteln und während dieser Zeit zu begleiten. Wie Monika Langer miteilt, sind noch Kapazitäten frei.

 

Weitere Infos: www.netzwerkstark.de; Monika Langer, (06257) 868882

 

Quelle: „Der Bergsträßer" vom 17. November 2010

 

Das Ausbildungsnetzwerks st.ar.k in Groß-Umstadt feiert zehnjähriges Jubiläum

Mit einem speziellen Gottesdienst feierte das Groß-Umstädter Netzwerk st.ar.k am Sonntag, 3. April 2011 zehnjähriges Jubiläum.

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Zahlreiche Aktive waren in die Evangelische Stadtkirche gekommen, um unter Leitung von Pfarrer Arno Kreh, der das Netzwerk im Jahr 2000 ins Leben rief, die Arbeit der Initiative zu würdigen.
Der Bericht eines Ausbildungspaten, der zusammen mit dem von ihm betreuten „Patenkind“ von seinen Erfahrungen erzählte, Beiträge von Lehrerinnen und Schulleiterinnen der beteiligten Schulen sowie von Akteuren aus den benachbarten st.ar.k.-Initiativen Babenhausen, Messel und Reinheim rundeten den Gottesdienst ab.

Besondere Glückwünsche und Dank des gesamten st.ar.k Netzwerks gehen an die beteiligten Akteure:
Carmen Lotzkat , Udo Pfeifer, Dagmar Waldkirch , Reiner Michaelis, Wolfgang Durst, Sabine Freitag, Matthias Müller, Franz Zoth, Peter Ahrens, Claudia Fröhlich, Ilona Jäger sowie Arno Kreh und Annette Claar-Kreh.

   

„Sind Jugendliche so wie sie sind?" ....

Dies war eine von vielen Fragen, mit denen sich am 31. August 2011 über 50 Patinnen und Paten beim Südhessischen Patentag in Darmstadt rege ausgetauscht haben.

 

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Dazu lieferte Arthur Fischer dem Publikum sechs provokante Thesen, die anschließend in Gruppengesprächen diskutiert wurden.

 

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Erstmals waren dieses Jahr auch Lehrerinnen und Lehrer beteiligt. Sehr engagiert wurde in einem Workshop die Frage diskutiert, wie und wo der Einsatz von Ausbildungspaten im schulischen Ablauf zur Begleitung der Jugendlichen beim Übergang in den Beruf sinnvoll und wie eine gute Kooperation zwischen Lehrkräften und Ehrenamtlichen auch für die Schulen eine Bereicherung sein kann.

workshop2a Auch den Ehrenamtlichen ist es ein wichtiges Anliegen, durch ein vernetztes Arbeiten die Zusammenarbeit der Akteure im Übergang Schule-Beruf zu verbessern und zu unterstützen. Das wurde an diesem 5. Südhessischen Patentag sehr deutlich, der dank der Unterstützung der OloV-Koordinatoren des Landkreises Darmstadt-Dieburg sowie den Patennetzwerken SymPaten und st.ar.k wieder stattfinden konnte.

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Aus über zehn lokalen Gruppen von Frankfurt bis Birkenau und von Mainz bis Erbach nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder neue Ideen mit, wie sie Jugendliche vor Ort noch zielgerichteter unterstützen können. Ebenso wurden auch die bereits erzielten Erfolge gewürdigt.

 

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Weitere Fotos finden Sie in der Rubrik Fotogalerie/Patentag 2011.

 

Ausbildungsnetzwerk st.ar.k. erhält Spende von der Stiftung MitMenschen der PSD Bank Hessen Thüringen e. G.

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Vorstandsvorsitzender Dillmann dankt den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit

 

Am 7. Februar 2011 übergab Ludwig Dillmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung MitMenschen, einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an das Ausbildungsnetzwerk st.ar.k., und das nicht zum ersten Mal.

 

Überzeugt von der sehr guten Arbeit der Ehrenamtlichen im Ausbildungsnetzwerk, freut sich Herr Dillmann, mit der Spende dazu beizutragen, dass noch mehr junge Menschen Unterstützung auf ihrem Weg ins Berufsleben bekommen.

 

Der Stiftung MitMenschen der PSD Bank Hessen Thüringen e. G. ist es ein besonderes Anliegen, Projekte in Hessen zu unterstützen, die sich mit der Situation benachteiligter Jugendlicher in der Gesellschaft befassen.

 

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In diesem Jahr geht die Spende in die Weiterbildung der ehrenamtlichen Patinnen und Paten. „Wir von st.ar.k. legen großen Wert auf die  Qualifizierung der Ehrenamtlichen, besonders auch der „Neuen“, denn  immer wieder neue Menschen entscheiden sich für dieses Form des Engagements“, so Heike Miehe, Geschäftsführerin von st.ar.k.

   

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