Der Mensch steht im Mittelpunkt
Betriebsbesuch beim Windkraftanlagenhersteller Fuhrländer im Westerwald

Erste Impressionen beim Gang durch die Montagehalle
„Friendly energy" ist das Konzept, das Joachim Fuhrländer, Vorstandsvorsitzender der Fuhrländer AG, sich als Unternehmensphilosophie nicht nur auf die (Wind-)Fahnen bzw. -räder geschrieben hat, sondern auch in seinem Betrieb vorlebt. Davon konnten sich 20 Besucher und Besucherinnen aus Südhessen am 8. September 2010 bei einem organisierten Betriebsbesuch in Liebenscheid überzeugen.

... und von unten sieht das alles sooooo klein aus ...
Menschen begleiten, fördern und zu Freunden werden lassen, ist der Antrieb, mit dem das Unternehmen mittlerweile weltweit expandiert. Dabei spielt die Förderung der Region eine zentrale Rolle. Das Unternehmen will nicht nur Produktionsstätten hochziehen, sondern auch die regionale Entwicklung durch Ausbildung und kulturelle Angebote stärken.

Einige TeilnehmerInnen im Gespräch mit Joachim Fuhrländer (rechts)
In der Ausbildung von jungen Menschen geht Fuhrländer andere Wege. „Was möchtest du werden?“, mit dieser Frage begrüßt die Ausbildungsleiterin Jennifer Sawitzki die Praktikantinnen und Praktikanten im Unternehmen. Nicht Schulnoten sind entscheidend, sondern der Wunsch und die Motivation sich einzubringen. Nicht die Frage „Kannst du das?" steht bei Fuhrländer im Vordergrund, sondern die Frage „Was willst du und wie können wir für dich den passenden Ausbildungsberuf finden?". Das Bemühen der Firma wird sichtbar an der hohen Ausbildungszahl: Von 500 Mitarbeitern im Stammwerk in Liebenscheid sind 160 Auszubildende.

Die südhessische Besuchergruppe
„Solche Unternehmen sollten Schule machen!“, so das Fazit der Besucherinnen und Besucher aus Südhessen.
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