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Donnerstag, 5. 6. 2008
19:30 – 21:30 Uhr

Diskussionsabend
Alle Jahre wieder: Lehre oder Leere – wie geht’s weiter?
Arbeitsmarktzugänge für Jugendliche

Cafeteria der Dr.-Kurt-Schumacher-Schule
Freiherr-vom-Stein-Str. 1
64354 Reinheim

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Verabschiedung in Alsbach

Die St.ar.k Mitglieder verabschiedeten in ihrer letzten Sitzung am 19. Mai 2008 in Alsbach Frau Tischer-Bücking.

Für Ihre vielfältigen und engagierten Bemühungen in Heppenheim, Alsbach und für das gesamte Netzwerk st.ar.k bedankte sich Frau Miehe im Namen aller Aktiven.

Fortan wird Frau Hedi Herrmann (zweite von links) die Aktivitäten der Alsbacher Paten koordinieren, was umso erfreulicher ist, da sie maßgeblich zum Aufbau der Alsbacher Gruppe fit für job beigetragen hat.


 

Freiwilliges Soziales Jahr - ein Thema auch für Haupt- und Realschüler/innen?


Zum Thema Freiwilliges Soziales Jahr haben sich einige st.ar.k Patinnen und Paten beim letzten Netzwerktreffen in Groß-Umstadt informiert.

Frau Desiree Thoma vom DWHN informierte den Kreis über die Besonderheiten und Modalitäten des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ).
Wichtig war dazu der Hinweis, dass die Begleitung im FSJ und die Ausrichtung auf spätere Tätigkeitsfelder auch für Haupt- und Realschüler und -schülerinnen eine gute Alternative sein kann. Bis heute ziehen allerdings nur wenige Hauptschüler oder Realschüler diese Möglichkeit in ihrer Lebensplanung in Betracht.

Die Erfahrung zeigt, so Frau Thoma, dass viele junge Menschen sich während des FSJ über ihre spätere Berufswahl klarer werden. Also kann das FSJ auch unter dem Aspekt der Berufsfindung eine sinnvolle Alternative sein, zumal die Jugendlichen im Anschluss oft bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben.

 


Über 40 Ausbildungspaten beim 2. Südhessischen Patentag in Darmstadt

Auf Einladung der SymPaten und des Netzwerks st.ar.k kamen mehr als 40 ehrenamtliche Ausbildungspaten am 4. 3. in Darmstadt zusammen.
Ziel der Veranstaltung war es, Initiativen, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen, stärker zu vernetzen und den Paten die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zu geben.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem Referat von Dr. Jochen Kramm vom Zentrum Ökumene der EKHN über die Chancen und Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres besonders für Haupt- und Realschüler. In den anschließenden Workshops wurde diskutiert, welche Erwartungen Ausbildungsbetriebe an Jugendliche haben, wie die Zusammenarbeit mit den Eltern verbessert werden kann und welche Erfahrungen die Paten im Umgang mit den Jugendlichen machen.

Viele Anregungen, gewinnbringender Austausch und auch Gelegenheit zur Reflexion über das eigene Vorgehen – die Teilnehmer lobten die Veranstaltung und waren sich einig, daß weitere Treffen folgen sollen.

Weitere Fotos von der Veranstaltung sowie Unterlagen aus den Workshops hier.
   
     
 


Ausbildungsnetzwerk st.ar.k erhält Spende Scheck

Die Stiftung MitMenschen der PSD Bank Hessen-Thüringen unterstützt die Arbeit der Patinnen und Paten

„Es ist ein Anliegen der Stiftung MitMenschen, benachteiligten Jugendlichen einen Weg in die Gesellschaft zu ebnen“, so Herr Dillmann, Bereichsleiter der PSD Bank Hessen Thüringen, bei der Übergabe der Spende in Höhe von 10.000 Euro an das Ausbildungsnetzwerk st.ar.k. .Die Stiftung unterstützt Organisationen und Einrichtungen, die im Sinne und Geiste ihrer Philosophie den betroffenen Jugendlichen eine Chance für ihr noch junges Leben geben.

Die Patinnen und Paten im Ausbildungsnetzwerk st.ar.k (Starkenburger Arbeitskreis Kirche und Wirtschaft) der EKHN haben in den letzten 10 Jahren über 100 Jugendliche in eine Ausbildung vermittelt. Diese sehr anspruchsvolle ehrenamtlich geleistete Arbeit bedarf auch der fachliche Unterstützung und Weiterbildung. „Wir freuen uns, das wir dank dieser Spende die Patinnen und Paten bei der Integration von Jugendlichen noch besser unterstützen können“, so Heike Miehe, Geschäftsführerin des Netzwerkes st.ar.k.

   
 


Ein Banner für die Zukunft …

   
     
 

Das Netzwerk Ausbildung hat wieder sein Transparent ausgepackt und mit freundlicher Genehmigung der Fa. Messer Cutting & Welding im Gewerbegebiet! aufgehängt

   
 

Auch in diesem Sommer stehen die meisten der Haupt- und Realschüler von der Ernst-Reuter-Schule in Groß-Umstadt vor der ungewissen Frage – wie weiter?

Wenn Eltern und Lehrer vor etlichen Jahren noch unkten, nach der Schule beginne der „Ernst des Lebens“, die Absolventen müssten sich auf „harte Zeiten“, ganztägige Pflichterfüllung und Berufschule einstellen – aber gleichzeitig wussten, dass die Jugendlichen nun zeigen könnten, was sie drauf haben, dass sie eigenes Geld verdienen und spüren könnten, im Betrieb, im Kollegium gefragt und „wer“ zu sein – so zeigt sich seit vielen Jahren leider, dass dieser wichtige Schritt ins Leben gar nicht auf sie wartet: die meisten werden ohne Chance auf einen Ausbildungsplatz auf ihre ungewisse Zukunft schauen und vielleicht nicht einmal einen „Job“ bekommen.

Die Jugendlichen sind super vorbereitet durch Praxistage, Praktika, Persönlichkeits- und Bewerbungs-Trainings, haben eine lobenswerte Persönlichkeit und viel soziales Talent entwickelt und kämpfen um die wenigen Plätze, die die Erwachsenenwelt für sie hat. In diesem Jahr werden dennoch ca. 21 Jugendliche ohne Perspektive auf die Zeit nach den letzten Sommerferien blicken und sich fragen: noch ein Jahr Schule – und dann? Noch weitere 30 Bewerbungen? Am Ende doch „Freizeit“ haben und das Leben „genießen“?

   
     
 

st.ar.k. führt Jugendliche mit geringen Aussichten auf einen Ausbildungsplatz an die Berufs -und Arbeitswelt heran. Denn Schulabgänger, die sofort einen Ausbildungsplatz erhalten, haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und deutlich bessere Aussichten für ihre berufliche und private Zukunft. Aber nicht alle Jugendlichen sind schulisch und emotional für eine berufliche Ausbildung bereit.

Menschen aus der Berufswelt mit Lebenserfahrung und christlichem Engagement unterstützen die jungen Leute bereits in der Schule, begleiten sie als persönliche Paten und gewinnen für sie zusätzliche Ausbildungsplätze im regionalen Arbeitsmarkt. Gemeinsam ist den Projektgemeinden in Weiterstadt, Babenhausen und Groß-Umstadt, in Darmstadt, Messel und Reinheim sowie in Erbach und Michelstadt die Mischung von fachkundiger Koordination und persönlicher Beratung. Unterschiedlich sind die einzelnen Maßnahmen, ob sie bei Betrieben vorsprechen, Job-Börsen organisieren oder eine Sozialpädagogin in der Schule

Unterstützt durch das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und den Unternehmerverband Südhessen e.V. haben verschiedene Kirchengemeinden das „Netzwerk-Ausbildung“ als Hilfe in der südhessischen Region Starkenburg aufgebaut. Schirmherrin ist die Starkenburger Pröpstin Karin Held.

   
     

 

   


st.ar.k ist eine Initiative von:

Kontakt: St.ar.k. beim Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Heike Miehe
             Albert-Schweitzer-Str. 113-115, 55128 Mainz, Tel. 06131 287 44 45, mail:
h.miehe@zgv.info