Das Netzwerk 

Groß-Umstadt ist ein "Runder Tisch", an dem Ernst- Reuter-Schule, Gewerbe-
verein, Jugendeinrichtungen, Magistrat, Lions-Club, Arbeitsamt, Diakonisches
Werk und
die evangelischen Kirchengemeinden zusammenarbeiten.

Das Netzwerk hilft, Schule und Arbeitswelt enger miteinander zu verknüpfen
und unterstützt Schulabgänger bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Aktuelle Projekte

  • Mitarbeit bei einer jährlichen Projektwoche zum Thema "Berufsfindung" für
    die 8. Hauptschulklassen
  • Bewerbungstraining
  • Organisation von Betriebsbesichtigungen
  • individuelle Begleitung von Jugendlichen
  • Errichtung einer Schulsozialarbeiterstelle
  • Einrichtung eines wöchentlichen Projekttages in den 9. Hauptschulklassen
  • bietet ein Bewerbungstraining für Hauptschulabgänger an

 

Kontakt:


Arno Kreh

Pfarrer, Ev. Kirchengemeinde
Telefon: 06078 911008
Arno.Kreh@gmx.de



Dagmar Waldkirch
2. Konrektorin
der Ernst-Reuter-Schule

Telefon: 06078 93680
dwaldkirch@aol.com

 
 
 
   
 

 

Jugendliche st.ar.k. machen …
 

Schon fünf Jahre lang sind in Groß-Umstadt zahlreiche Akteure engagiert, um Hauptschülern der Ernst-Reuter-Schule die Vorbereitung und den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern und die Jugendlichen für die Ausbildung und das Leben auf eigenen Füßen stark zu machen!

Am 1. Mai 2005 hatte die Evangelische Kirche einen Gottesdienst zum Thema „Ohne Arbeit siehst du alt aus!“ vorbereitet. Dazu waren eingeladen die Schüler/innen, deren Eltern und alle Arbeitgeber dieser Stadt, von denen erfreulich viele seit einigen Jahren Praxistage und Praktikumsplätze anbieten. Der Gottesdienst war gut besucht und auch Vertreter von Magistrat und Politik waren dabei. Mitwirkende des Netzwerks Ausbildung hatten eigenen Statements für den Gottesdienst vorbereitet und die gemeinsame Botschaft war: Wir müssen den Jugendlichen eine Chance auf ein eigenes Leben geben.“ Denn 71 Hauptschüler haben 10 Wochen vor Schulabschluss noch keinen Ausbildungsplatz (s. Foto des Transparents am Kirchenzaun).

   

Die Frühjahrsaktion wurde außerdem unterstützt durch eine Anzeige im „ Odenwälder Bote “, in der alle Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, sich mit Name, Berufswunsch und Freizeitaktivität kurz vorstellen konnten. Diese Anzeige wurde vom Odenwald-Druck gesponsert und soll die Bevölkerung und insbesondere die Ausbildungsbetriebe auf die prekäre Lage der Jugendlichen aufmerksam machen.

Und noch etwas hat sich das Netzwerk ausgedacht: Für die bisher aktiven Betriebe – über 80 beteiligen sich kontinuierlich an den Praxistagen für die 8. Klassen – startet im Juni eine Danke-Schön-Aktion. Jede Firma bekommt von dem abgebildeten Aufkleber einige Exemplare für das Schaufenster, das Firmenfahrzeug bzw. die Mitarbeiter. Das sei, so machte Pfarrer Kreh zusammenfassend deutlich, „eine Auszeichnung in doppeltem Sinne. Wir wissen, was die Betriebe leisten und wollen ihnen mit den postkartengroßen Aufklebern die verdiente Anerkennung aussprechen.“ Eine Woche vor dem Johannisfestmarkt werden die Aufkleber offiziell überreicht. So werden dann zum Johannisfestmarkt ganz viele Gäste und Kunden, die durch die Stadt bzw. die Geschäfte schlendern, immer wieder sehen, wie st.ar.k sich Groß-Umstadt für seine Hauptschüler macht.